rethink nachhaltig

rethink® ist nicht „besser sein“, sondern „grundsätzlich überdenken und besser machen“

Nachhaltigkeit weicht wieder grenzenlosem Wachstums- und Fortschrittsdenken – warum?

In den „gesättigten“ Märkten der Industrienationen funktioniert die Wirtschaft nicht über die Nachfrage, also danach, was gebraucht wird, sondern über das Angebot: was billig genug ist oder sich mit genug Werbeaufwand verkaufen lässt. Trotzdem nennen wir das, was uns vom Steinkeil über Pokémon, Eierschalensollbruchstellenverursacher und soziale Medien bis hin zum privaten Weltraumflug geführt hat, „Fortschritt“. Leider lernen wir nicht wirklich, wie wir mit dem Fortschritt bzw. all dem Zeug umgehen sollen. Und leider fehlt dem Rahmen – diesem „alles bestimmenden System Wirtschaft“ mit seinen Mechanismen und Anreizen – selbst der Fortschritt, die Weiterentwicklung. Wir sehen, während die Armut in der Welt kleiner wird, innerhalb der entwickelten Nationen eine Umverteilung nach oben, und unser Zuhause Erde und seine maßgeblichen Bewohner …?! Und bisher kein wirksames Gegenmittel in groß angelegter Testphase?

… Ja, das mit der „Antwort auf alles“ ist tatsächlich schwierig. Und „wirklich nachhaltig“ ist, wenn es echt sein soll, voll anstrengend, überhaupt sehr schwer möglich und wurde schon von vielen missbraucht.

Können wir uns also wenigstens darauf einigen, dass Wirtschaft und Fortschritt für die Menschen da sein sollen und nicht andersherum?! Und wenn die Wirtschaft die Menschen schon mit Angeboten überhäuft, muss das einen sinnvollen Mehrwert haben und darf nur geringste Nebenwirkungen haben! Nach dieser Maxime entwickeln und produzieren wir unsere Produkte. Mach Dir hier ein konkreteres Bild:

Lastenrad = −90 % CO₂

Für 95 % der Alltagswege oder bis 25 km pro Fahrt die langlebige Alternative zum Auto

Du …

  • … verlierst im Schnitt keine Zeit, sondern vermeidest Stau und gewinnst Quality Time,
  • … sparst monatlich ca. 300–400 € Anschaffungs- und Unterhaltskosten (Abschreibung, Versicherung, Steuer, Sprit/Strom, Service- und Parkplatzkosten),
  • … hältst Dich körperlich fit und gesund, spürst Dich selbst und lernst mit der richtigen Kleidung jedes Wetter lieben,
  • … stößt bei der Nutzung mit Naturstrom weder CO₂ noch Lärm aus und besetzt keinen unnötigen Platz,
  • … bist Kindern und Erwachsenen ein freudiges und gutes Vorbild,
  • … erzeugst zusammen mit dem Hersteller – von der Produktion über die Nutzung bis zur Verschrottung, je nach Studie und E-Bike – 100–400 % mehr CO₂ als mit einem nicht elektrifizierten Rad (entscheidend ist die Langlebigkeit des E-Antriebs). Dafür fährst Du in einem größeren Umkreis Rad statt Auto und musst weniger duschen,
  • … erzeugst zusammen mit dem Hersteller je nach Studie und Auto 80 bis 90 % weniger CO₂ als mit einem Auto, von der Herstellung bis zur Verschrottung (die längere Kilometerleistung des Autos eingerechnet).
Herzenssache

rethink nachhaltig – Herzenssache

… schon, denn wir achten auf die Herkunft unserer Materialien, Komponenten und Fertigprodukte, auf ihre Qualität, Langlebigkeit, ressourcenschonende Herstellung und auf kurze Logistikwege. Außerdem beziehen wir soziale Kriterien bei der Herstellung unserer Komponenten mit ein und werden unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

Bei allem, was wir tun, sind wir mit dem Herzen dabei und geben acht, dass wir unserer Mission und damit uns selbst treu bleiben.

Gemüsekiste in der Holz-Transportbox des Lastenrads

Nachhaltigkeit

In Werkstoff, Logistik, Produktion und Service – für Langlebigkeit

Mischwald von oben

Warum ist der Werkstoff Holz nachhaltiger?

Unsere Räder werden überwiegend aus Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Lettland hergestellt. Das strengste Zertifikat für dieses Holz (und für Holz im Allgemeinen) ist so streng, dass wir es nicht nennen dürfen, weil wir uns die aufwendige Zertifizierung als verarbeitender Betrieb noch nicht geleistet haben.

Holz wird im Wald geschlagen und neu gepflanzt – ein ewiger Kreislauf der CO₂-Bindung. Der Energieverbrauch für das Schlagen und die Herstellung unseres Rohstoffs „Sperrholz“ liegt bei einem Bruchteil dessen von Metall.

Mechaniker montiert ein Rad in der Werkstatt

Regionale Herstellung und Logistik

Soweit möglich, werden die eingesetzten Fahrradkomponenten in der Reihenfolge „in der Region, in Deutschland oder in Europa“ gefertigt. Unsere Rahmen fertigen wir selbst in unserer Manufaktur nahe Dresden. Zubehörteile werden teilweise bei unseren Partnern in sozialen Einrichtungen um die Ecke hergestellt. Für die wenigen Komponenten, die noch aus Ostasien kommen, bieten wir zunehmend eine europäische Alternative.

Die Auslieferung unserer Räder verbinden wir mit Service- und Testterminen, sodass unsere Wege so kurz wie möglich bleiben.

Detail des Holzrahmens mit rethink-Schriftzug

Gute Verarbeitung

Mit dem Erwerb eines rethink® Rades entscheidest Du Dich für moderne Präzisionsarbeit, gepaart mit handwerklichem Können. Handwerk hat nichts mit Massenproduktion oder Wegwerfprodukten zu tun. Unser Interesse an unseren Produkten bleibt auch nach dem Besitzübergang bestehen: Damit Du möglichst lange Freude an Deinem Rad hast, behalten wir es weiter im Auge.

Holz hat schon vor dem Wegwerf- und Energiezeitalter Jahrtausende lang als Material für Fortbewegungsmittel gedient. Und ja, es lässt sich im Unterschied zu Metall leichter instand halten, sodass es auch im Alter noch sehr gut aussieht. Wir kommen auf Dich zu und kümmern uns.

Servicetechniker im Gespräch mit einer Kundin

Diesen Service gibt es nur bei rethink®

Bei einem Rad, das viel benutzt wird, ist wie beim Auto einmal im Jahr eine ordentliche Wartung fällig. Zur Wartung Deines Rahmens kommen wir zu Dir vor die Haustür und überzeugen uns vom guten Zustand Deines Rades. Den Termin stimmen wir rechtzeitig mit Dir ab.

Stellt sich nach einigen Jahren heraus, dass eine Komplettüberarbeitung bei uns im Haus fällig ist, bekommst Du währenddessen kostenfrei ein Tauschrad. Mit einem rethink® Rad hast Du damit die Sicherheit, auf viele Jahre einen gut aussehenden Rahmen zu haben.

Mikroskop im Prüflabor

7 Jahre kalkulierte Garantie

Unsere proaktive Servicestrategie, gepaart mit Erfahrung, erlaubt uns, ruhigen Gewissens 7 Jahre Garantie auf unsere Rahmen zu geben. In mehreren Jahren Labor- und Nutzungstests haben wir die entsprechenden Erfahrungen mit Verbindungsstellen, Oberflächen etc. gewonnen, diese weiterentwickelt und können unser Rad als sehr robust bezeichnen.

Tatsache ist auch: Es gibt keine Oberflächenbehandlung für Holz, die das Holz nicht nach einiger Zeit – auch ohne mechanische Einwirkung – anfällig für Feuchtigkeit werden lässt. Im Unterschied zu Metall lassen sich unsere Holzrahmen bei lokalen Schäden aber recht einfach behandeln, ohne dass die Reparatur danach auffallen muss. Und unsere „Rahmenkalkulation“ beinhaltet eine Überarbeitung innerhalb der ersten 7 Jahre.

FAQ

Häufige Fragen

Wo kommen die Komponenten her?

Die Komponenten beschaffen wir so regional wie möglich – in der Reihenfolge lokal, deutschlandweit, europaweit und nur in den wenigen Fällen, in denen wir solche Quellen noch nicht gefunden haben, global.

Wie kommt man auf die Idee, Holzräder zu bauen?

Man fragt sich, wie die Alternative zum „Höher-weiter-schneller-Energiewahnsinn“ aussehen könnte.

Warum baut Ihr Holzlastenräder?

Weil wir es können.

Warum soll ein E-betriebenes Lastenrad nachhaltig sein?

Weil Dein Radius damit größer wird und Du in diesem Radius so gut wie keine anderen, energieintensiveren Verkehrsmittel mehr brauchst.

Warum verkauft Ihr keine Holzlastenräder ohne E-Motor?

Tun wir! Wenn Du fit genug bist, es keine Steigungen in Deiner Region gibt oder dort ständig Wind bläst, kannst Du Dir die ca. 2.000 € und den CO₂-Ausstoß für den E-Antrieb sparen.

Lust auf eine Testfahrt?

Schreib uns oder ruf an – wir finden einen Termin in Deiner Nähe.